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Interview zum OUM-Supercup vom 21.09.19 - UHC Embd Devils

Am Samstag 21. September 2019 kommt es in der Turnhalle Klosi im OUM-Supercup zum Spiel zwischen OUM-Meister und OUM-Cupsieger der Saison 2018/19. Die Spiele zwischen den UHC Embd Devils und den Blacknosesheep sind stets umstritten, so verspricht auch der bevorstehende Supercup zwischen den beiden Teams viel Spannung. Damian Wasmer hat sich die Zeit genommen und gibt uns ein paar Einblicke in die Vorbereitungsphase der Embder.


Der OUM-Supercup wird von Britannia Pub präsentiert:


Am 21. September steht ihr nach dem knapp verlorenem Playoff-Finale den Blacknosesheep im OUM-Supercup gegenüber. Gibt es eine spezielle Vorbereitung für diese Revanche?

Nein, eine spezielle Vorbereitung gibt es in diesem Sinne keine und wir bereiten uns auf den kommenden Supercup sowie auf die Saison 2019/20 gleich wie die anderen Jahre vor. Wir müssen jedoch aus den bitteren Niederlagen der vergangenen Saison gewisse Erkenntnisse ziehen und diese gewonnen Erfahrungen in unser Spiel einbeziehen.


Es scheint als spielt ihr nur noch gegen die Blacknosesheep. Nach den drei Spielen im letztjährigen Playoff-Finale, dem Supercup, trifft ihr auch im ersten OUM-Cupspiel und am ersten Meisterschaftsspieltag auf die Blacknosesheep. Wie spielt es sich gegen die Schafe trotz einer gewissen Rivalität?

Eine gewisse Rivalität gehört zu einem guten und spannenden Spiel dazu. Jedoch ist ein Spiel gegen die Schafe ein Spiel wie gegen jedes andere Team, denn durch die Jahre wurde zu jedem Verein eine gewisse Rivalität aufgebaut. Nichtdestotrotz besteht zwischen den Teufeln und den Schafen ein besonderer Konkurrenzkampf, da man sich in einigen Endspielen duellierte und sich so einige Titel strittig machte. Jedoch muss gesagt werden, dass die Spiele zwischen uns stets hart umkämpft sind, dennoch mit der gewissen Fairness ausgeübt werden, wodurch ich immer die Freude zum Unihockeyspielen beibehalten kann. Wie wir im Finale gesehen haben, entscheidet ein kleiner Fehler oder eine Unachtsamkeit zwischen Sieg oder Niederlage.


Der letzte OUM-Meistertitel liegt bereits eine Weile zurück, obwohl ihr in den vergangenen Jahren meist als Favorit die Entscheidungsphase bestritten habt. Wie von dir erwähnt, wurden gewisse Erkenntnisse analysiert und die daraus gewonnenen Erfahrungen zieht ihr in euer Spiel mit ein. Nach einer dominanten Saison 2018/19 sollte dem Meistertitel in der kommenden Weg nicht viel im Weg stehen?

Ob es dieses Jahr für den Meistertitel reicht oder nicht, werden wird am 04.04.2020 sehen. Ich bin jedoch überzeugt, dass wir spielerisch das Potential dazu hätten. Das Niveau der OUM A verbessert sich von Jahr zu Jahr, wodurch jedes Team das andere besiegen kann. Wie wir in den letzten Jahren gesehen haben, wurde die Favoritenrolle zu einem unserer Gegnern. Da wir eine sehr junge Mannschaft sind und daher nicht allzu viel Erfahrung mitbringen, konnten wir diesem Druck nicht Stand halten. Mit jedem Spiel, ob Sieg oder Niederlage, werden wir uns auf dieser Ebene weiterentwickeln und hoffen, dass es dieses Jahr wieder zum Meistertitel reicht. Auch mit dem Neuzugang von Oliver Bumann erhält unser Spiel einen grossen Mehrwert und ich bin der Überzeugung, dass wir in der kommenden Saison spieltechnisch noch stärker auflaufen können.


Wie sehen eure Prognosen für die Gruppe A in der kommenden OUM-Meisterschaftssaison aus? Mit dem UHC Naters-Brig Academy und dem UHC IBEX Grächen sind zwei neue Teams in die Liga dazu gestossen, wie schätzt du diese Teams ein?

Mit dem UHC Naters-Brig Academy und dem UHC IBEX Grächen sind zwei motivierte und spielerisch starke Teams in der Gruppe A vertreten. Es sind zwei ähnliche Teams wie wir: jung, schnell und teils unerfahren. Ich denke, dass beide Mannschaften mit dem Niveau der Gruppe A mithalten können und so einige Gegner herausfordern werden. Gegen Grächen hatten wir bereits ein paar Begegnungen, wodurch wir den Spielstil ein bisschen kennen. UHC Naters-Brig Academy hatte ich bislang nur aus den Zuschauerrängen gesehen, wodurch eine detaillierte Einschätzung schwer ist. Was mir jedoch auffiel, war das torgefährliche und schnelle Spiel der jungen Natischer. Auf eine ausführliche Prognose für die kommende Saison verzichte ich absichtlich, jedoch bin ich der Überzeugung, dass es auch dieses Jahr bis zum Schluss spannend bleibt und die eine oder andere Überraschung auftreten wird. Ich blicke positiv in die Saison 2019/20 und freue mich auf intensive und faire Begegnungen.


Im vergangenen Jahr musstest du bei den UHC Visper Lions pausieren, damit du den Embdern in der OUM zur Verfügung stehst. Laufst du in dieser Saison wieder für die Visper auf?

Nein, die kommende Saison spiele ich aus schulischen Gründen ausschliesslich mit Embd. Jedoch halte ich mir die Option offen, nächste Saison wieder bei den Visper Lions aufzulaufen. Wir werden sehen, ob ich in einem Jahr wieder im Dress der Visper anzutreffen bin.


Danke Damian für deine offenes Feedback vor der Saison 2019/209. Auch seitens Blacknosesheep teilen wir deine Meinung, dass die Spiele zwischen den Teufeln und den Schafen zwar hart umkämpft, aber fair sind. Wir freuen uns unsererseits auf die Begegnungen auf dem Spielfeld.

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