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Saison 13/14 - Cup 1/4 Final

Susten – 25. Januar 2014 – Der Klassiker zwischen den Natischer Schwarznasen und den Illgrabenkämpfer fand in des Löwens Höhle statt. Allen Grund den aufsässigen und bis in die Haarspitzen motivierten Gegner nicht zu unterschätzen. Es sollte eine knappe Angelegenheit werden. Eine mit dem besseren Beginn für die Schafe. Was für Konsequenzen ein verschlafener Spielanfang bedeuten kann, erfährt ihr jetzt.

Blacknosesheep – UHC Pfynland 9:7 (5:3)

Der Zeiger der Matchuhr schaffte noch keine einzige ganze Umdrehung, da stand es bereits 2:0 für die Schafe. Ein Beginn nach Mass. Anpfiff durch Schiedsrichter Miesch. Bullygewinn Wyer. Markovic auf Imhof. Imhof laserte den Ball in die hohe Torecke. 1:0 für die Schafe. Blockwechsel? Nein. Zweiter Bullypfiff durch Miesch. Erneuter Bullygewinn Wyers. Imhof spielt sich per Doppelpass mit Wyer herrlich frei. 2:0. Blockwechsel.

Ruppen musste noch keinen einzigen Ball abwehren. Die Linie Eyholzer, Frutiger und Zurwerra kamen zum ersten Mal aufs Spielfeld – da stand es bereits 2:0. Was für Voraussetzungen.


An der Linie hatte Oliver Schmid, der den Posten des Chefstatistikers übernahm, alle Hände voll zu tun. Chic in modischer Bekleidung angezogen, am Vormittag noch beim Friseur vorbeischauend, saß er da und schwitze Blut. Sollte sich diese Pace etwa 40 Minuten lang durchziehen? Nein, so dann auch wieder nicht.


Das Spiel gestaltete sich im Anschluss ausgeglichen. Pfynland, das mit einer exzellenten Taktik und hohen Erwartungen angetreten ist, verdaute den frühen Schock ausgezeichnet. An der Linie organisierte Coach Schmutz seine Mannen gekonnt, so dass diese den Tritt ins Spiel rasch wieder fanden. Der 2:1-Anschlusstreffer zeugte von großer Präzision und läutete eine spannende Partie ein. In dieser Phase war es Frutiger, der das Momentum wieder auf die Seite der Schafe ziehen konnte und für das 3:1 besorgt war. Doch, Mann der ersten Halbzeit sollte mit Steve Imhof ein Spieler werden, der auch die Tore 4 und 5 noch erzielte. Alle im ähnlichen Stil. Hat er einmal den Ball, ist er äusserst schwer davon zu trennen. Und wird dem Mann zu viel Platz gewährt, folgt ein gefühlter Panzerfaustangriff. Pfynland kam bis zum Pausentee zwar bis auf 5:3 heran, doch der verschlafene Start war noch nicht wettgemacht.


Zurwerra eröffnete das Score in der zweiten Halbzeit, nach herrlichem Doppelpass mit Frutiger, auf 6:3. Bis 2 Minuten vor dem Ende erhöhten die Schafe das Tempo und schraubten das Resultat auf 9:5 hoch. Frutiger (2) und Imhof waren wiederum für die Tore verantwortlich. Die Tore Nr. 6 und 7 der Sustener wurden zum einen durch Unkonzentriertheiten und zum anderen durch die individuelle Klasse Pfynlands eingefangen. Der Sieg war auch durch die Herausnahme des Torwarts kurz vor Schluss nicht mehr gefährdet.


Das Spiel gestaltete sich auf sehr anschaulichem Niveau und durchaus körperintensiv. Doch stets auf fairem Level, was die menschliche Klasse beider Teams unterstrich. Der verschlafene Start sollte sich für die Mittelwalliser als zu hohe Hypothek erweisen. So gesehen waren sich die beiden Teams ebenbürtig. Die Partie wurde durch Nuancen entschieden.

Bereits am nächsten Wochenende kommt es anlässlich des 5. Spieltages in Siders zur Neuauflage mit der Chance zur Revanche für die Illgrabenkämpfer. Dem Zuschauer soll es recht sein.


Im CUP-Halbfinal kommt es zur Premiere Blacknosesheep vs UHC Zermatt. Der Leader der Gruppe A gegen den Leader der Gruppe B. Liegt eine Überraschung in der Luft?

Ruppen; Eyholzer, Markovic; Frutiger (3); Imhof (5); Wyer, Zurwerra (1)

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