• bääh

Saison 12/13 - Cup 1/4 Finale

Die Cup-Viertelfinals der Herren wurden am vergangenen Wochenende ausgetragen. Die Frage lautete: wie haben die Schafe die Festtage überstanden? Zu Beginn des neuen Jahres kam es zur Schlagerpartie zwischen dem Ligakrösus Blacknosesheep und dem UHC Bürchen.


Blacknosesheep – UHC Bürchen 7:1 (3:0)

Dieses Spiel, vor ansprechender Kulisse, stand zu Beginn lange Zeit auf Messers Schneide. Bürchen versuchte das Zepter zu übernehmen. Ohne Coach und Keyplayer angetreten, war die Defensive der Schafe von Beginn weg eine Mauer, eine unüberwindbare Mauer. Wie bereits im Meisterschaftsspiel vor Monatsfrist stand es lange 0:0. Doch auch diesmal gelang es den Schwarznasen das Score zu eröffnen. Steve Imhof wusste die schöne Vorarbeit Eyholzers und Zurwerras rund 13 Minuten vor dem Pausenpfiff zum 1:0 zu verwerten. Nicht sein letzter Treffer wie sich herausstellen sollte. Und auch nicht die letzten Assistpunkte der Herren um Imhof. 4` vor dem Pausentee waren es die selben Protagonisten die Imhofs 2:0 vorbereiteten. In der Zwischenzeit überstanden die Natischer Schwarznasen, die dominant wie indische Tiger auftraten, eine zweiminütige Unterzahl wegen einer Strafe gegen Frutiger (Spiel ohne Stock). 2` vor der Halbzeitpause waren es Zurwerra und Markovic die im Powerplay den dritten persönlichen Treffer Imhofs vorbereiteten. 3:0 stand´s zur Pause. Keyplayer Imhof erzielte einen lupenreinen Hattrick. Eine veritable Rarität gemessen an der Klasse seiner Mitspieler. An dieser Stelle ist der Pressechef euch noch die Antwort auf die Frage schuldig, was Imhof so stark macht. Freundin Annick? Das neue familiäre Umfeld in der Herde der Schafe? Die Rückennummer 2, die niemand sonst gerne mag? Nichts, gar nichts von alle dem. Da Imhof als Polizist arbeitet und oft Nachtschichten zu schieben hat – wie auch vor dem Duell gegen Bürchen – gab ihm das Team um Coach Wyer frei bis am Mittag. Kein obligates Footing am Morgen, keine Übernahme von Ämtern an der Organisation des Events und keine sonstigen Verpflichtungen. Nur schlafen. Imhof durfte bis um 12h00 schlafen. Schlafen ist bekanntlich die beste Matchvorbereitung. Und Imhof schläft viel gemessen an den Best-Player-Auszeichnungen, welche er in dieser Saison bereits verliehen bekam. Imhof ist grossartig.


Im zweiten Abschnitt zogen die Weidetiere bis auf 5:0 davon und es waren noch etwas mehr als 9` zu spielen. Shutout für Ruppen? Nein. Ein verdeckter Schuss aus dem Halbfeld machte den Traum, zu Null zu spielen, zu Nichte. Imhof, Zurwerra und Wyer waren schlussendlich für das Schlussresultat von 7:1 verantwortlich. Eine Galavorstellung durften die Zuschauer während einer zweiminütigen Unterzahl der Schafe bestaunen. In Sachen proaktives, technisch hochstehendes Boxplay mit Dribbeleinheiten, physischer Dominanz und einer Prise „Lockerheit des Seins“ wurden die Mannen aus der Augstbordregion regelrecht vorgeführt. Wyer hielt den Ball filigran.  Zurwerra dribbelte, ja tänzelte die nominell überzähligen Gegner aus, Markovic behielt die Ruhe, Frutiger lief mit Ball schneller als die Gegner ohne. Eyholzer grinste vor Freude über beide Ohren und spielte souverän sein Pensum herunter. Und Imhof scorte und kämpfte wie bereits erwähnt. Doch, wer hatte eigentlich für die Unterzahlsituation gesorgt? Thomas Jenelten war´s. Sein Debüt in der aktuellen Saison gebend, brach er seine einzigartigen Fähigkeiten mit ein, sorgte für gehörigen Wirbel in der gegnerischen Hälfte, lief viel und schnell und behielt dabei immer den Kopf oben. Nur knapp scheiterte er an einem persönlichen Treffer. Jenelten hat bereits bewiesen wie wertvoll er für diese Mannschaft ist. Leider ist er aus diversen Gründen zu selten mit im Team dabei. Die 2´Strafe erhielt er für Bodenspiel. Jenelten nach dem Spiel: „Nevös war ich schon, weil ich nicht genau wusste wo ich physisch stand. Das Team hat mich jedoch sensationell aufgenommen. Ich fühle mich immer sehr schnell wohl in der Herde. Das Spiel war intensiv und hätte gerade zu Beginn eine andere Wende nehmen können.“ Und wer ist für dich der Man of the Match? Jenelten: „Für mich als Teamsportler steht immer die Mannschaft im Zentrum und ich mag eigentlich nicht jemanden herausheben. Ruppen war und ist der Beste Torwart unseres Kantons. Wer jedoch 4 von 7 Toren erzielt hat schon ein spezielles Lob verdient.“ Jenelten wie er leibt und lebt. Bescheiden, fokussiert – ein Winner!

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass das Spiel ausgesprochen fair verlief. Mit ein Grund auf die Leistungen des Schiedsrichters Miesch zu sprechen zu kommen. Gradlinig, konsequent und kommunikativ führte er durch die 40 Minuten. Sprach die 2´Strafen ruhig und erklärend aus, war physisch auf der Höhe. Eine Respektsperson.


Ruppen; Eyholzer, Markovic, Frutiger; Imhof (4), Jenelten; Wyer (1), Zurwerra (2)

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