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OUM Playoff-Finale 2018/19

Aktualisiert: 31. Juli 2019

UHC Embd-Devils : Blacknosesheep 1:2 (5:3 / 5:6 / 4:5)


Nach einer turbulenten Saison für die Blacknosesheep stand am 12.-13.04.2019 nun das Playoff-Finale an. Es war die oberste Stufe unseres Entwicklungsprozess. Ende Saison 2017/18 beklagten wir mit Imhof und Millius den Abgang von zwei technisch hervorragenden Allrounder.

Nach Verhandlungen mit dem Oberwalliser Schwarznasenverband konnten wir vier neue Schafe für unsere Herde finden. Mit Grünwald, Imthurn, Imesch und In Albon konnten wir erfahrene, technisch affine Unihockeyspieler / -talente für die Blacknosesheep gewinnen, die uns die notwendige Kaderbreite sicherten. Denn als Kollektiv von Top-Einzelspielern holt man in der höchsten Gruppe der Oberwalliser Unihockeymeisterschaft keine Titel, es benötigt ein funktionierendes breites Kader.

Leichter gesagt als getan, mit einer wöchentlichen Trainingseinheit und diversen Verletzungspausen wurde die Konstellation von Linien, Spielerposition und Verantwortungen an Spieltagen oftmals geändert, diese "Unstimmigkeiten" resultierten mit hart umkämpften Siegen, aber auch verlorenen Partien. Uns war allen klar, dass es kein unbeschwerter Marsch zu den OUM-Playoff-Finalspielen geben wird und dass wir geduldig sein müssen. Diese klare Einsicht half uns mit den Niederlagen besser umzugehen und uns für den weiteren Weg der Entwicklung motivieren.


1) UHC Embd-Devils : Blacknosesheep (5:3)

Und nun war es soweit, wir konnten uns für das Play-off Finale qualifizieren und trafen uns an diesem besagten Freitag Abend im Britannia Pub in der Briger Innestadt. Zwei Stunden vor dem ersten Entscheidungsspiel des OUM-Playoff-Finale gegen die UHC Embd Devils, welche ohne Verlustpunkte sich für die Finalrunde qualifizierten konnten, war die Stimmung ausgelassen. Niemand musste es aussprechen, jedem Spieler war es bewusst, dass es für uns alle eine Ehre ist, am heutigen Abend gegen eine junge und talentierte Kleinfeld-Unihockeymannschaft um den OUM-Meistertitel zu spielen. Nach einer taktischen Einstimmung auf das erste Spiel und einer intensiven Aufwärmphase ging das erste Entscheidungsspiel los. Voller Spielfreude und Entschlossenheit war es uns möglich befreit aufzuspielen und einen Zweitore-Vorsprung heraus zu spielen. Doch die Devils bewiesen den zahlreich angereisten Zuschauern auf imposante Art und Weise, warum sie in dieser Saison bislang noch keine Spiele verloren hatten und holten diesen Vorsprung in nur wenigen Minuten auf. Ein Schlag in unser Schafsherz, den wir nicht so schnell wegstecken konnten. Den Sieg des ersten Entscheidungsspiels mussten wir den Embder Devils überlassen. Auf eine detaillierte Spielanalyse verzichteten wir, akzeptierten die Niederlage und verliessen die Sporthalle Adler um uns von diesem fairen und kräfteraubenden Spiel zu erholen.


2) UHC Embd-Devils : Blacknosesheep (5:6)

Nach dem traditionellen Kaffee an unserem Treffpunkt, dem Britannia Pub, brachen wir geschlossen als Einheit mit einem guten Gefühl in die Briger Altstadt auf. Nach einer erneuten taktischen Ansprache und kleinen Änderungen in der Spielorganisation durch Leitschaf Heynen, betraten wir die Sporthalle Adler. Wie auch am Freitag Abend war die Halle voll und die Stimmung gut.

Individuell bereiteten wir uns auf das bevorstehende Spiel vor, die gemeinsame Aufwärmphase rundete die perfekte Vorbereitung auf das zweite Spiel ab. Ähnlich wie zum Spiel am Vortag startete auch das zweite Spiel mit einer 1:4 Führung zu unseren Gunsten. Den solide herausgespielten Vorsprung konnten wir aber auch dieses Mal nicht halten und gerieten sogar in Rückstand. Kurz vor Spielende wussten wir zu reagieren und retteten uns in die Verlängerung, in der Zurwerra mit voller Entschlossenheit den Siegestrefer für die Blacknosesheep schoss.


3) UHC Embd-Devils : Blacknosesheep (4:5)

So war es das dritte Entscheidungsspiel, das den OUM-Meiter 2018/2019 küren soll. Die verbleibende Zeit zwischen den beiden Spielen konnten wir optimal nutzen um zu neuen Kräften zu kommen. Bei den Aufwärmübungen zum Entscheidungsspiel spürte wohl das eine oder das andere Schaf, dass wir nicht nicht mehr die Jüngsten sind, aber immerhin spielten wir in nur kurzer Zeit zwei intensive Spiele.

Auch das dritte Spiel war an Spannung kaum zu übertreffen. Wechselnde Führungen führten auch beim dritten Spiel zu einer Spielverlängerung.

Wir kamen vor der Verlängerung zusammen, versuchten zu verschnaufen und schauten einander in die Augen. Allen war uns der Ernst der Lage bewusst und wir waren spürbar stolz auf das bereits geleistete. Diesmal dauerte es drei Minuten, bis es wieder Zurwerra war, der aus der Drehung den unglaublichen Winkel fand und den Ball im Embder Tor versenkte.

Der dritte OUM-Meistertitel für die Blacknosesheep, oder als analytisches Fazit der Saison 2018/19 der Blacknosesheep ausgedrückt: Das beste Ende einer geglückten Entwicklungsprozess.


Nach dem bereits im Vorjahr knapp verpassten OUM-Meistertitel gegen den UHC Pfynland, ist die diesjährige Niederlage umso bitterer. Zwei verlorene Spiele waren es in der Saison 2018/19 für die Embder Devils und beide waren es die entscheidenden um den Meistertitel. Wir sind sicher, dass ein solch faires und talentiertes Team in Zukunft noch unzählige Erfolge feiern darf. An diesem Samstag waren es die Blacknosesheep, die das Momentum auf ihre Seite erzwingen konnten. Rückblickend auf die vergangene Saison hat es wohl jede schwierige Phase in der Saison 2018/19 gebraucht für diesen Titel, sonst hätten wir wohl nicht am Finalspieltag aufgrund einer Verletzung von Imesch noch spontan während den Spielen die Linien und Positionen umstellen können, um so alles Mögliche zu unternehmen und den Titel zu holen.



Fotos: rro.ch

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