OUM 26.09.2020 - Runde 1

Corona?! Nicht nur unsere täglichen, politischen oder wirtschaftlichen News sind geprägt von der allgegenwärtigen Pandemie, so steht auch die sportliche Berichterstattung ganz im Zeichen von Corona. Verständlich und richtig.

Die Blacknosesheep begrüssen die relativ stringent ausgelegten Regeln der OUM vor, um und während dem Spielbetrieb. Dabei ist die klare Regelung hin zu einem 100%-ig symptomfreien Spiel wohl eine der wichtigsten Massnahmen, wird dabei das Risiko einer Ansteckung stark minimiert. Die Eigenverantwortung jedes einzelnen und Umsetzung innerhalb jedes Vereins ist dabei von zentraler Bedeutung.

In dem Sinne stand der erste Spieltag der OUM Herren A ganz im Zeichen von Corona aber auch der Freude, unser geliebtes Spiel wieder ausüben zu dürfen. Die allwerteste Klosi in Naters hat über die letzten Dekaden schon viel gesehen, aber ein Maskenauflauf in dieser Ausführung wohl noch nie. Ein Lob soll nun dem UHC Naters-Brig und der OUM ausgesprochen sein: sehr gewissenhaft und professionell wurde unter diesen Umständen geplant und ausgeführt. Die zusätzlichen Umkleidekabinen sind nur ein Beispiel dafür.

Wir waren auch positiv überrascht, dass es nicht wenige Zuschauer auch unter diesen Umständen nicht unterlassen haben, die Teams vor Ort zu unterstützen. Es soll für einmal auch anfangs dieser Saison unseren treuesten Fans gedankt sein. Merci! (Anmerkung: der Fanclub Obergoms hat sich kurzfristig entschuldigen lassen, im Versprechen uns den Grund dann vor Ort in Fully zu nennen. Sie seien voller Tatendrang, um die lange Reise an den Halbfinal des Wallisercups anzutreten. Sie hätten sich auch speziell dafür vorbereitet, sagt der Präsident. On verra.)


UHC Ibex Grächen – Blacknosesheep 4:11(1:7)


Schlaflose Nächte und talentierte Schafe. Dieser erste Spieltag war nicht nur wegen der Corona Situation ein Novum. Zwei Schafe hatten wohl nicht nur eine schlaflose Nacht hinter sich (wobei sie es wohl nicht zugeben würden), im Wissen, dass der allererste OUM-Match oder das langersehnte Comeback bevorstand. Ein anderer hatte den ersten Kaffee noch nicht mal intus, als er zur Erkenntnis kam, dass er nun mit fortgeschrittenem Alter kaum einen Bereich aufzählen könne, wo er keine Talente habe. Unter diesen Umständen sollte es losgehen. So sei es: nach bereits 30 Sekunden fällt das erste OUM-Tor dieser neuen Saison zugunsten der Schafe. Nach den ersten 10 Minuten, inklusive einer Strafe auf Seiten der Grächner, steht es bereits 5:0 für die Schafe, die sich gegenüber den Steinböcken agiler und verspielter zeigen – man braucht wohl nicht so viel Schlaf? Oder kommen die Schafe wegen den Lämmlein daheim schon mit weniger Schlaf aus? Die Nervosität hat sich offensichtlich auch beim eingangs erwähnten Schäflein gelegt. Es trotzte vor Selbstbewusstsein und sein erstes Tor an der OUM wäre sogleich auch ein Air Hook gewesen, wäre er nicht ein wenig zu hoch und daher als nichtig erachtet worden. Bis zu Pause hin war die Richtung klar und eindeutig, zum Pausentee stand es darum 7:1. Zu unserem «talentiertesten» Schaf gilt zu sagen: Wenn man seine Tore ausschliesslich mit der Rückhand erzielt, meint ebendieser er sei eben besonders talentiert, so relativieren aber auch andere und vermerken, man hätte bei den Junioren damals evtl. besser einen Schläger wählen sollen, der auf die andere Seite zeigt. Nunn denn. Die Spielfreude war so oder so omnipräsent, Chancen wurde zu Hauf erspielt, Tore fielen im 2 Minuten-Takt. Schlussendlich hätten es aber noch ein paar weitere sein können: jenes eingangs erwähnte Schaf beim Comeback zeigte sich überrascht, dass es auch als Verteidiger plötzlich vor dem freien Tor stand und zu 100%-igen Torchancen kam. Am Ende hiess es 11:4 für die Schafe.


Blacknosesheep: Ambord, Abgottspon, Markovic (0/3), König (0/1), Zurwerra (2/0), Gsponer (1/0), Imesch (1/1), Frutiger (1/1), Grünwald (1/1), Briggeler (2/1), Gruber (3/1)



Blacknosesheep-UHC Embd Devils 3:12 (1:9)


«Die Tribute der OUM sind eröffnet». Den Spielverlauf mal umgekehrt analysiert, erlaubt für eine andere Bewertung des Matchs, ein Kernelement bleibt. Der unparteiische Kampfrichter pfeift die Schlacht mit einem Pfiff ab: 3:2 hiess das Verdikt in der zweiten Halbzeit zugunsten der Emder Teufel. Wenn man von einem hart erkämpften Spiel sprechen will, so meint man es meinst in einem übertragenen Sinn – in diesem Falle nicht. Viel Spielerisches war dem Volk in der Arena in der zweiten Halbzeit von beiden Seiten nicht mehr geboten worden. Nach zwei vorgelegten Treffern der Schafe glichen die Emder wieder aus und waren mit einer Speerspitze am Ende vor. Strafen setzte es in dieser Hälfte auch wieder zwei ab, dieses Mal auf Seiten der Emder. Die erste Halbzeit zeigte sich in einer Weise identisch (Härte), in einer anderen Weise nicht (Resultat). Die Teufel überfuhren oder besser -liefen die Schafe regelrecht und zeigten die Stärken eines eingespielten Teams direkt und bezüglich des Resultats klar auf: das erste Tor fiel nach 30 Sekunden, nach 7 Minuten stand es bereits 0:4, und so vermochte auch der Anschlusstreffer in der 9 Minute nicht das Spiel in eine Richtung, zu stoppen. An dieser Stelle des Spiels prägte sich besonders eine Härte aus, welche auch an einer OUM nicht üblich ist. Das Resultat: Eine 5 Minuten Strafe der Schafe, gefolgt von einer weiteren 2 Minuten Auszeit, 5 Tore auf Seiten der Emder und ein 1:9 Pausenstand.

Es war das erste Aufeinandertreffen mit den Devils, am 1. Spieltag der neuen Saison. Am Anfang oder eigentlich am Ende der Partie sind wir sprichwörtlich mit einem blauen Auge (und geprellten Rippen) davongekommen.


Blacknosesheep: Ambord, Abgottspon, Markovic (0/1), König, Zurwerra (1/0), Gsponer (1/1), Imesch, Frutiger (1/0), Briggeler










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