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Der Weg zum letzten Titel - OUM-Cupsaison 19/20

Alle, die in dieser speziellen Zeit das Unihockey, die Schafe, Emotionen pur oder einfach ein Bisschen Leichtigkeit vermissen, sind eingeladen, sich mit den Schafen auf den Weg zum letzten Titel in der OUM zu machen, welcher noch anno dazumal, im Jahr 0 von Corona, vergeben wurde. Analog einem Potpourri, mit dem man in der Musik ein Lied bzw. ein Musikstück bezeichnet, das ein aus verschiedenen beliebten kleineren Werken oder Melodien zusammengestelltes Musikstück ist und bei dem die einzelnen Teile fließend ineinander übergehen, soll es auch mit den Spielberichten der Schafe in der Cupsaison 19-20 verlaufen. Von der ersten Runde bis hin zum Titel und der Feier danach, sind die Textpassagen den einzelnen Spielberichten entnommen, die den Leser bis zum Cupsieg begleitet haben. Wenn auch nicht immer in der richtigen Reihenfolge… Einzelne Textpassagen stammen zudem aus der Feder der BNS-Nr. 17 aus Spielberichten längst vergangener Zeiten. Ganz nach dem Motto: Wer erkennt die Spiele, wer erinnert sich noch?

...wie auch immer, am vergangenen Samstag, 19.10.2019 durften die Blacknosesheep gleich in der ersten Cup-Runde gegen die Embder Devils ran. Seitens Blacknosesheep gab es keinen Grund diesen Gegner zu unterschätzen. Alle Spieler rund um Captain Kuonen waren den Schafen noch aus früheren Zeiten bestens bekannt.


Das Spiel ähnelte einer Etappe auf einer Rad-Tour. Schon vor dem Spieltag entschieden sich die Schafe sich mit drei kompletten Linien und zwei Torhütern im Restaurant Ackersand zu treffen. Nach einem gemütlichen Kaffee, offeriert von Geburtstagskind Imthurn, stimmte Spielertrainer Heynen die Mannschaft auf das Spiel ein.


Obwohl das Tempo bereits zu Beginn hoch war, waren die ersten Spielminuten ein vorsichtiges gegenseitiges Abtasten, ehe in der fünften Spielminute Heynen die Blacknosesheep in Führung schiessen konnte. Ein interessantes Spiel mit vielen Ballwechseln und guten Chancen auf beiden Seiten.

Nicht unverdient erzielte Zurwerra dann auch in Unterzahl den nächsten Treffer für die Blacknosesheep. Ein wichtiger Treffer wie sich zeigte. Der Vorsprung hätte noch viel höher ausfallen können – ja müssen. Die Suppe schien gelöffelt. Was dann passierte, war wohl Magie. Die Folge war der Ausgleich durch Tore von Wasmer und Lengen.


Die Grächner sind nicht nur gute Skifahrer und begeisterte Beachvolleyballer, sondern auch hervorragende Unihockeyspieler. Schnelle Spielauslösungen und doppelte Doppelpässe klappten nun auf einmal. Gruber Fabian nutzte dies aus, traf anschliessend innert 43 Sekunden zwei Mal. Hatten die Grächner die Schafe bereits vorentscheidend distanziert? Statt hellwach zu sein, standen die Schafe wie gefrorene Lammkeulen auf dem Feld herum. Mit Eyholzer fehlte der ruhende Pol in der Verteidigung. Imesch war ein Aktivposten und sorgte mit seinen zwei Assists zumindest für zwischenzeitliche Hoffnung. Doch ein Imesch allein macht bekanntlich noch keinen Frühling. Schadenfreudiges Lachen seitens der Zuschauer, vereinzelte Loser-Rufe – so ist das.


Das Pausenresultat von 3:6 löste seitens Coach Heynen deutliche Worte aus. Und eine Reaktion kam auch.

In den zweiten 20 Minuten sah der Zuschauer eine wie verwandelt auftretende Mannschaft der Schafe.


Nun kam die Welle der Schafsangriffe auf die Grächner Mannschaft zu. Und die Zeit von Marco Frutiger! Frutiger, Grünwald, Heynen, Frutiger, Frutiger, Frutiger – nun trafen die Schafe, allen voran der Ex-Torschützenkönig des Beachsoccers. Wow, was für eine Show! Zurro kamen «di Grieme». Gänsehaut in der Klosi. Und auch Roten sorgte für Furore. Er, der eher fürs grobe zuständig ist, denn fürs Filigrane.

An der Linie hatte Oliver Schmid, der den Posten des Chefstatistikers übernahm, alle Hände voll zu tun.

10:8 lautete das Schlussverdikt zu Gunsten der Schafe gegen aufopfernd kämpfende Grächner.

Sebi König hatte auch seinen Anteil am Sieg, wie die weiteren Schafe auch! Es hat jeden einzelnen Spieler gebraucht für den Cuperfolg in dieser Saison.

Und Mischi Ambord? Im blieb die sprichwörtliche Spucke nicht weg, seine Sprüche sassen wie immer. Ihn kennen die Gegner aus der OUM auch im Ausgang, nicht nur die Embder. Ein bekanntes Gesicht, auch wenn er während den Matches seine Goaliemaske trägt.

Randnotiz. Die Schafe haben es geschafft, mit dem Cupsieg 2020, Titel in den letzten 3 Dekaden zu holen.

Blacknosesheep: Ambord, Schaffner (Tor); Heynen (3/0), Grünwald (1/2), Gsponer (0/0); König (0/0), Briggeler (0/0), Imesch (1/0); Zurwerra (0/0), Imthurn (0/1) Frutiger (5/0)

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